Shiatsu Videos

In dieser Meditation machen Sie sich Ihren Körpers als Raum bewusst. Durch das Eintauchen in die Körperräume entsteht sehr rasch eine tiefe Ruhe. Darum stellt diese Meditation einen idealen Einstieg für alle dar, die lernen möchten zu meditieren, aber Probleme damit haben, lange ruhig sitzen zu bleiben. Sie eignet sich jedoch genauso auch für Erfahrene, die mit dem Durchgang durch die 12 Körperräume die Anspannung und Hektik des Alltags zurücklassen und in eine längere Meditation eintreten möchten.

Eine geleitete Meditation über etwa 40 Minuten

Nicht  nur Anfänger der Meditation strengen sich beim meditativen Sitzen an. Rücken, Zwerchfell und Schultern können oft nur schwer entspannen. Das Spüren des Lächelns der Lendenwirbel lässt Stress und Anstrengung weniger werden, vor allem, wenn es sich entlang der ganzen Wirbelsäule nach oben ausbreiten kann und uns vielleicht sogar ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

 

Was sind Innere Techniken?

Innere Techniken sind der bewusste und gezielte Einsatz der fokussierten Aufmerksamkeit der behandelnden Person als eine Technik der Shiatsu- Behandlung. (Die manuelle Arbeit im Shiatsu würde ich im Gegensatz hierzu als „Äußere Techniken“ bezeichnen.) Ihre fokussierte Aufmerksamkeit setzt die Behandler:In in Form von Bildern oder Vorstellungen ein.

Die Innere Technik des Freien KI Feldes

Die Technik des Freien Ki-Feldes ist denkbar einfach: man stellt sich vor, dass Ki unter dem Daumen, mit dem man arbeitet (den Fingern, der Handfläche, dem Ellenbogen usw.), völlig frei schwingen kann.

Innere Techniken stellen die Möglichkeit dar, unsere Aufmerksamkeit – und damit unser Ki – im Shiatsu gezielt einzusetzen. Sie sind eine wichtige Ergänzung für körperlich berührende Shiatsu-Techniken, die man auch als Äußere Techniken bezeichnen könnte. Ihre Wirkungen beruhen auf dem Phänomen, dass unsere Gedanken eine Erscheinungsform von Ki sind, und Ki folgt der Aufmerksamkeit. Anders gesagt: wohin ich denke, dorthin reicht auch das Feld meiner ausgerichteten Energie; der bewusste Geist vermag unser Ki-Feld an beliebige Stellen zu leiten, wo es wirken kann.

Die weite Präsenz, welche du in dir selber entstehen lassen kannst, wirkt sich immer auch auf die Orte aus, die du mit deinen Händen berührst und wo deine Aufmerksamkeit ruht. Sehr hilfreich ist es, diesen Effekt zu nutzen, um eine Raum-Verbindung zwischen zwei berührten Stellen entstehen zu lassen. Die eigentliche Bedeutung der Arbeit mit beiden Händen im Shiatsu wird deutlich.

Anfänger des Shiatsu glauben oft, dass die Arbeit mit dem Ellenbogen relativ grob sei und mehr als andere Techniken auch verletzen könne. Sie scheuen sich oft, den Ellenbogen einzusetzen und berühren eher zaghaft. Dabei kann man mit dem Ellenbogen sehr achtsam und fein arbeiten und dennoch eine große Wirkung erzielen.

Zur Unterstützung unserer Studierenden haben wir ein Video der Einführung in das Thema „Weg der Diagnose im Shiatsu“ aufgenommen.

Hier könnt ihr sehen, wie man mit Shiatsu achtsam und feinfühlig Nacken und Kopf entspannen und die Verbindung von den 3 Brennkammern des Rumpfes bis über den Kopf hinaus unterstützen kann.

Zwischen den Schulterblättern zu arbeiten kann im Shiatsu sehr fruchtbar sein. Beispielsweise wenn emotionale Krisen eine Schutzspannung in diesem Bereich erzeugen, deren Lösung festgehaltene und emotional erlebte Energie freisetzt, was als sehr entlastend erlebt werden kann. Ebenso können besondere energetische Zustände in den Organen von Herz, Perikard oder Lunge solche Jitsu- oder Kyo-Muster in diesem Bereich entstehen lassen. Auch ziehen Ungleichgewichte in der physischen und energetischen Struktur des Körpers häufig Blockaden im oberen Rücken und in den Schultern nach sich, welchen mit einer achtsamen lokalen Arbeit dort begegnet werden kann.

 

In einem meridianfreien Shiatsu wird die Meridianstruktur, die vor allem dem Anfänger im Zweifelsfalle Sicherheit und Orientierung gegen kann, ersetzt durch aufmerksame Wahrnehmung, eine praxisorientierte Theorie, klare Diagnose und ein Gespür für die Wirkungen der eingesetzten Techniken.

Was bedeutet Tiefenkontakt im Shiatsu?

Ein Tiefenkontakt senkrecht zur Oberfläche ist Shiatsu-spezifisch; es ist die Technik, welche Shiatsu von anderen Arten der Körpertherapie unterscheidet. Zudem ist der Tiefenkontakt eine der zentralen Wirkfaktoren von Shiatsu. Tiefenkontakt bedeutet: den anderen Menschen berühren, so dass er sich gesehen und gemeint fühlt, und sich der Behandlung anvertrauen und tiefe Berührung zulassen kann. Wie man das macht, zeigt dieses Video.

 

 

Voraussetzung für den Tiefenrhythmus ist die Entdeckung der Tiefe, die man erreichen und berühren möchte, und mit der eigenen Aufmerksamkeit dort zu sein – siehe das vorige Video zum Tiefenkontakt. Berührt man die Tiefe achtsam in dieser Weise, so verändert sich der Behandlungsrhythmus und die Phase des entspannten Haltens wird zur wichtigsten der vier Phasen des Tiefenrhythmus. Einsinken, Heraus- und Weitergehen sind nur da, um das Halten des Kontaktes in der Tiefe zu ermöglichen, hieraus ziehen sie ihre Existenzberechtigung. Verweilt die Aufmerksamkeit der behandelnden Person für einen Augenblick entspannt in der Tiefe, so kann sie eintreten in den energetischen Raum, in die energetische Realität des Meridians und des ganzen Menschen.

 

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