Was ist Shiatsu?

In der Hand gut ausgebildeter und erfahrener Therapeuten bietet Shiatsu die Möglichkeit, gezielt mit Beschwerden bzw. mit kranken Menschen zu arbeiten.

Was ist Shiatsu?

Shiatsu stammt ursprünglich aus Japan und ist eine vom japanischen Gesundheitsministerium als therapeutische Körperarbeit anerkannte Methode. Die theoretische Grundlage des Shiatsu entspricht in weiten Teilen dem der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM. Im japanischen Gesundheitswesen füllt Shiatsu Teile der Rolle aus, welche die Physiotherapie in Europa innehat.

In Europa hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein therapeutisches Shiatsu entwickelt, das eine wirksame Behandlungsform bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen darstellt. 2015 wurde Shiatsu in der Schweiz als KomplementärTherapie staatlich anerkannt.

In der Hand gut ausgebildeter und erfahrener TherapeutInnen bietet Shiatsu die Möglichkeit, gezielt mit Beschwerden bzw. mit kranken Menschen zu arbeiten. Ziel ist dabei, energetische Muster auszugleichen, Blockaden zu lösen und die Selbstheilungs- und Entwicklungskräfte des Menschen zu stärken. Auf der Basis dieses Verständnisses ist Shiatsu eine wirksame Therapie bei einer Vielzahl körperlicher und seelischer Beschwerden und in Lebenskrisen.

Shiatsu ist ein ideales Mittel gegen Stress, Erschöpfung und Verspannungen. In der Geborgenheit und Ruhe der Behandlung findet der/die KlientIn die Möglichkeit, sich wieder zu spüren, bei sich anzukommen und neue Kräfte zu sammeln.

Desweiteren wird Shiatsu heute in Europa in Erziehung, Prävention, in Palliativmedizin und Hospizen sowie in der Betreuung hilfsbedürftiger Menschen und im Wellnessbereich angewandt.

Rundfunkbeitrag des Österreichischen Rundfunk – ORF

Ein Beitrag zu Shiatsu in Klinik und Forschung (mp3).

Interview

Schmerzen lindern mit Shiatsu (Film)

Körperlichen Schmerzen und in seelischen Belastungssituationen sind typische Gründe, weswegen Shiatsu in Anspruch genommen wird.

Wann ist Shiatsu sinnvoll?

Sie können Shiatsu jederzeit in Anspruch nehmen, auch wenn es Ihnen gut geht. Die tiefe Entspannung und die sehr angenehme Erfahrung im eigenen Körper mindern spürbar Stress und Druck im Alltag und im Beruf.

Typische Beschwerden, bei denen Shiatsu helfen kann, sind Rückenschmerzen, Verspannungen in Schultern und Nacken, Kopfschmerzen oder Gelenksbeschwerden. Schlafstörungen und funktionelle Störungen wie Verdauungs- oder Menstruationsbeschwerden reagieren sehr gut auf die Berührung durch Shiatsu.

In seelischen Belastungssituationen und Lebenskrisen kann Shiatsu eine effektive Hilfe sein und beispielsweise im Fall einer Posttraumatischen Belastungsstörung eine traumatherapeutische Behandlung wirkungsvoll ergänzen. Sehr hilfreich ist Shiatsu bei Fällen des sog. Burn-Out bzw.Überlastungssyndroms.

Bei chronischen Schmerzen kann Shiatsu wichtiges Element eines umfassenden Behandlungskonzeptes sein. Nach Operationen fördert Shiatsu die Heilung und Genesung. Bei Krebserkrankungen wird Shiatsu zur Verminderung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie eingesetzt und zur Bewältigung der mit einer solchen Erkrankung häufig einhergehenden Ängste. Gerade auch Angehörige können hier unterstützt werden.

Wird Shiatsu von den Krankenkassen übernommen?

Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten von Shiatsu-Behandlungen, ggf. bei Abschluss einer Zusatzversicherung für Naturheilverfahren. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach den Möglichkeiten.

Was geschieht in einer Shiatsu-Behandlung ?

Shiatsu wird meist auf einer weichen Matte (Futon) auf dem Boden angewandt. Bei Bedarf arbeite ich auch auf einer Liege.
Ein Behandlungstermin dauert etwa eine Stunde einschließlich Vor- und Nachgespräch.

In einem Erstgespräch bespreche ich den Grund Ihres Kommens und stelle Fragen zu Ihrer Lebenssituation, um den Zusammenhang mit etwaigen Beschwerden besser verstehen zu können. Gemeinsam entwickeln wir Behandlungsziele und ggf. einen Behandlungsplan.

Die eigentlichen Shiatsu-Behandlung findet auf einer Matte oder Liege statt. Dabei übe ich auf ausgesuchten Körperbereichen (u.a. auf den Akupunktur-Meridianen) mit den Handflächen, den Daumen oder Fingern einen sanften und tief wirkenden Druck aus. Dieser Shiatsu-typische Druck führt zu tiefer Entspannung und einem angenehmen Körpergefühl. Auch bewege ich mitunter Teile des Körpers in einer eher sanften Weise, um dadurch die Bewegung von Qi (Körper-Energie) zu unterstützen. Gelegentlich kann Shiatsu auch schmerzhaft sein, jedoch ist es ein Schmerz, von dem meine KlientInnen sagen: „das tut zwar etwas weh, tut aber auch sehr gut“.

Auch im Nachgespräch gebe ich Unterstützung, damit Sie die positiv erfahrenen Veränderungen und neuen Möglichkeiten im Lebens- und Berufsalltag weiterführen und verankern können.

Wie oft und wie lange?

Anzahl und Abstände der Sitzungen variieren; sie werden nach der jeweiligen Situation gemeinsam entschieden. Meist ist es sinnvoll, dass die ersten Behandlungen in wöchentlichem oder zweiwöchigem Abstand stattfinden; später können die Abstände oft größer werden.

Bereits nach der ersten Behandlung, sicher jedoch nach der zweiten oder dritten, werden Sie einschätzen können, ob Shiatsu für Sie ein hilfreicher Weg ist. Veränderungen sind meist schon nach der ersten Behandlung spürbar. Manchmal reichen darum bereits 1 oder 2 Termine für eine Besserung aus. Eine Behandlungsserie umfasst häufig 7 oder 10 Termine.

Mitunter sind regelmäßige Behandlungen auch über eine längere Zeitperiode angezeigt, um seelische Prozesse zu unterstützen und nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Aber auch Einzeltermine können sinnvoll sein.

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